Raspberry Pi Infoframe

Vor gut einem Jahr habe ich mir einen Raspberry Pi angeschafft und ein wenig damit rum experimentiert, siehe ältere Beiträge.
Nachdem nun einige Zeit ins Land gegangen ist habe ich nun mein Projekt zum Abschluss gebracht, den Raspberry Pi Infoframe
Infoscreen

Der Raspberry Pi eignet sich aufgrund seiner kleinen Abmessungen und des geringen Strombedarfs optimal für den Einbau in den Infoscreen. Der Größte Knackpunkt war das Display. Ich wollte ein Touchscreen Display mit einer möglichst hohen Auflösung, um auch Bilder und klein geschriebenen Text gut leserlich darzustellen. Bei meiner Suche bin ich dann schließlich vor gut einem Jahr auf der Seite von gelandet, einem Elektronik- Versandhändler aus Malaysia. Dieser bietet 10″ kapazitive Touchscreens mitsamt HDMI – LVDS Konverter an. Die Forenbewertungen die ich finden konnte waren auch allesamt positiv, sodass ich mich dazu durchgerungen habe die 130$ zu investieren und mir das Teil zu bestellen.
Der Versand von Malaysia nach Deutschland ging auch wiedererwartend sehr flott, einziges Manko: Der deutsche Zoll konnte in Frankfurt das teil wohl nicht eindeutig einer Warengruppe zuordnen, weshalb ich also persönlich beim Zollamt in Koblenz vorsprechen musste. Nach einer kurzen Wartezeit konnte ich das Päckchen nach Zahlung der fälligen Einführumsatzsteuer und des Zolls mitnehmen.
Nach einem ersten Funktionstest zu Hause war der erste Eindruck durchaus Positiv, die Investition hatte sich gelohnt, nun konnte es weitergehen.
Viel Zeit habe ich in die Suche eines geeigneten Rahmens investiert. Sämtliche Baumärkte in der Region habe ich abgeklappert, leider vergebens. Ich war auf der Suche nach einem Bilderrahmen in DIN A4 Format mit einer tiefe von mindestens 40mm, damit ich alle Komponenten darin unterbringen kann. Fündig wurde ich beim www.Rahmen-Shop.de.
Folgende Komponenten sollen nun in dem Rahmen untergebracht werden:
-Raspberry Pi als Herzstück des ganzen
-Das LCD- Display mit Inverterboard
-Ein USB- Hub zur Spannungsversorgung und Vervielfältigung der USB- Ports (Das Gehäuse habe ich aus Platzgründen demontiert.
-Ein USB- Wlan dongle von Conrad zur Anbindung in das Heimnetz
-Ein Funkempfänger für eine Mini- Tastatur/ Touchpad Kombination zur Notbedienung
Hier eine kleine Übersicht über die Komponenten (nicht vollständig):

Komponentenübersicht

Das ganze habe ich dann, mit Ausnahme des Displays, auf eine Montageplatte befestigt, welche mit kleinen Scharnieren von hinten auf den Rahmen befestigt wurde. So sind die Komponenten ausreichend geschützt montiert und zur schnellen Wartung lässt sich der Rückwärtige teil nach dem Lösen von 2 Schrauben einfach aufklappen.
Montiert
Die montage erfolgt, aufgrund der größtenteils genormten Anschlüsse weitestgehend lötfrei, lediglich bei der Spannungsversorgung musste ich ein wenig improvisieren, sodass nur ein Netzteil benötigt wird.
Das Inverterboard wird mittels einem 5V 3A Netzteil mit Spannung versorgt und liefert gleichzeitig über eine USB-A Buche die Nötige Spannungsversorgung für den Raspberry, ebenso benötigt der aktive USB Hub noch ein Netzteil mit 5V Spannungsversorgung. Ich habe nun, da ich die gesamte Spannungsversorgung nur über ein Netzteil speisen wollte einfach die 5V am Spannungsausgang des Inverterboardes abgegriffen, diese wird sowieso nur von der Netzteilbuchse zum Usb- Port ohne Strombegrenzung durchgeschliffen  und damit den USB- Hub versorgt, wo auch der Raspberry Pi zur Stromversorgung eingesteckt ist.
Der erste Start funktionierte Tadellos und nach kurzen Einstellung am Betriebssystem Raspbian Wheezy startete dies auch einwandfrei.
Erster StartDer Infoframe soll nun zur Visualisierung diverser Komponenten aus der Hausautomation eingesetzt werden. Dazu soll das kostenlose, auf der Programmiersprache perl basierende Programm fhem genutzt werden, aber dazu später mehr, hier noch eine kleine Übersicht des gesamten Infoscreen. Im Vordergrund die kleine „Not- Tastatur“ auf dem Display wird aktuell schon das Temperatur- und Luftfeuchtediagramm meines S300TH Außentemperatursensors dargestellt.
Erster Betrieb

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