Tag 13 – Dresden

Nach einer kleinen, eher unschönen Überraschung heut morgen im Hostel und ein paar kleinen Diskrepanzen mit der Tschechischen Bahn wurde der Tag in Dresden dann doch noch ganz schön.

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Nach dem aufwachen habe ich erst einmal an mir selbst gezweifelt, auch nach intensiver Suche konnte ich meinen Kulturbeutel nicht finden. Fabi hatte ihn nach etwas suchen im Flur neben dem Eingang zum Bad gefunden, hatte ich ihn wohl vergessen? Als ich im Bad war rief Fabi auf einmal: „Mein Rucksack fehlt“ fest stand es war jemand in unserem Zimmer und hat sich an unseren Sachen zu schaffen gemacht. Unsere Koreanische Mitbewohnerin hatte heute Nacht, nachdem sie auf das Zimmer kam nicht mehr abgesperrt. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme konnte ich feststellen das nichts fehlte. Aus Fabians Rucksack, welcher von Mitbewohnern in der Dusche gefunden und an der Rezeption abgegeben wurde fehlten die Kopfhörer, ein USB Kabel und Eibe fast leere Flasche Aldi- Sonnencreme. Nach Sichtung der Überwachungsvideos mit dem zum Glück deutschsprachigen Inhaber konnten wir eine Asiatische Frau ausfindig machen, welche verdächtig an allen Türklinken versucht hat diese zu öffnen. Leider reichte unsere Zeit nicht mehr um diese dingfest zu machen.
Nächstes Problem war die Tatsache, dass der von uns reservierte Wagen 359 im Zug der Tschechischen Bahn schlicht und ergreifend nicht vorhanden war. Der Zugführer sagte uns wir sollen uns irgendwo anders hinsetzen. Toll, dafür zahlt man 8€.
Die Ankunft in Dresden war mit 5 Minuten Verspätung recht pünktlich.

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Paul, ein Stufenkollege vom Fabi, welcher derzeit seine Diplomarbeit hier schreibt hat uns schon erwartet und am Nachmittag die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt in einem kleinen Rundgang gezeigt.
Allem voran natürlich die Frauenkirche, das Symbol schlechthin für den Wiederaufbau Dresdens und der Wiedervereinigung Deutschlands.

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Von der Kuppel aus hat man einen einen wunderbaren Ausblick auf die gesamte Altstadt. Von hier oben aus kann man auch wunderbar erkenne. Das hinter den vermeintlich alten Fassaden hochmoderne Häuser stehen.

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Zufälligerweise ist heute hier auch Stadtfest, wo wir den Abschluss der Reise gebührend feiern können.
Morgen schauen wir uns noch einmal Dresden an, ehe es am Abend mit dem Zug nach Hause geht.

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