Raspberry Pi – Raspbmc Mediacenter

Heute habe ich das Mediacenter- Betriebssystem RaspBMC auf meinem Raspberry Pi installiert und eingerichtet. Die Bedienoberfläche des OS ist recht einfach aufgebaut, sodass es auch mit Fernbedienungen wie z.B. der Logitech Harmony bedient werden kann, wenn man den entsprechenden Empfänger besitzt…

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Die Istallation von Raspbmc ist erstaunlich einfach, hat man den Installer für Windows heruntergeladen muss man in Ihm lediglich den passenden Laufwerksbuchstaben für die SD- Card angeben und los gehts. Das kleine Programm läd automatisch die aktuellste Version des Betriebssystems herunter und schreibt diese auf die SD Karte.
Ist die SD- Karte fertig beschrieben kann man sie wieder aus dem Windows- Rechner entnehmen und in den Raspberry Pi einlegen. Nach dem Einschalten des Raspi werden automatisch die Partitionen auf der SD Card erstellt. Der gesamte freie Speicher wird automatisch der Root- Partition zugewiesen, toll. Ist dies abgeschlossen läd das Setup selbstständig die neueste Version von Raspbmc herunter und installiert diese, was einige Zeit in Anspruch nehmen kann, der Spruch grab a coffee steht also nicht ohne Grund direkt über der Fortschrittsanzeige!
Ist die Installation abgeschlossen landet man sofort auf der Bedienoberfläche von XBMC. Hier können alle nötigen Einstellungen vorgenommen werden. Als erstes habe ich meinen Conrad WLAN Stick N150 Nano in Betrieb genommen. Dieser wurde auf anhieb erkannt und die Einstellung des WLANS lassen sich problemlos mit dem Tool Raspbmc Settings vornehmen.
Als weiterer Schritt folgte nun das Hinzufügen von Inhalten in die Medienbibliothek. Für das Streamen von Musik wählte ich die Varinte über den integrierten UPnP Server meines Windows Homeserver 2011, welcher sich bereits zum Streamen auf mein IPad bewährt hat. Den zugriff auf meine Filme erledigt der Raspberry hingegen über die Windowsfreigabe Samba, da der UPnP Server nicht für das Streamen von Filmen konfiguriert war.
Nun konnte es also losgehen mit den Tests: Die Musik über UPnP läuft, ich hatte es auch nicht anders erwartet, einwandfrei und ohne lange Ladepausen zwischen den Tracks. Bei den Filmen sieht das schon anders aus, sind diese in die Datenbank von XBMC eingelesen, was je nach Filmsammlung schon eine weile dauern kann, erfolgt die Navogation durch das Menü doch etwas Stockend, hier merkt man die geringe Leistung des verbauten Prozessors. Nicht desto trotz spielt der kleine Mini- PC auch actionreiche Filme wie Avatar in 1080P mit DTS Tonspur ruckellos ab, was der guten Leistung des Grafikchips zuzuschreiben ist.
Fazit:
Raspbmc eignet sich hervorragend als HTPC Ersatz am Fernseher, meinen derzeitigen HTPC wird er jedoch nicht ersetzen. Leider ist in Raspbmc standardmäßig auch kein Webbrowser integriert, der textbasierte Browser Web Viewer ist leider auch nicht wirklich zu gebrauchen, schade…

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