Tag 7 Nizza

Nizza 8:30 Uhr, der Nachtzug Corail Lunea der Französichen Eisenbahngesellschaft fährt pünktlich in den Bahnhof der Hafenstadt an der Côte d Azur ein. Noch leicht schlaftrunkend ziehen wir durch die noch recht leeren Strassen auf der suche nach unserem Hostel.

Nizza- Die schönen, die reichen, die ganz schön reichen und wir…

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Nach rund 20 Minuten Fußmarsch war dieses gefunden und wir hatten dort auch die Möglichkeit unsere Morgentoilette nachzuholen. In den Nachtzügen ist das nämlich immer so eine Sache.
An der Strandpromenade dann der erste Schreck. Um uns mit Sonnencreme einzucremen hatten wir uns auf eine der Bänke gesetzt, beim weitergehen hatte ich dann dort meine Kamera liegen gelassen. Also noch einmal zurückgelaufen und zum Glück saß dort noch ein junger Mann, welcher gerade meine Aufnahmen der letzen Woche am durchschauen war! Die Kamera bekam ich anstandslos zurück, nocheinmal Glück gehabt.
Weiter ging es nun entlang der Strandprommenade zum Jachthafen, hier liegen ein paar schöne Kähne, leider werde ich mir sowas als armer Elektrotechnikermeister wohl nie leisten können, aber Interrailen ist eh viel schöner.
Die Altstadt von Nizza besticht durch ihre engen Gässchen und Treppchen. Bei den vielen kleinen Läden mit mehr oder weniger nützlichen Sachen herrschte dort reges treiben.
Einen schönen Blick auf die gesammte Stadt mit Jachthafen hat man vom Parc de la Colline aus. Die ausläufer der Französichen Alpen im Hintergrund und der Stadt mit Ihrer unendlich langen Küste im Vordergrund ergeben ein unbeschreibliches Bild.
Der Badestrand von Nizza musste natürlich ebenfalls ausgetestet werden. Leider ist dies kein Sandstrand, stattdessen gib’s hier Kieselsteine so weit das Auge reicht und mit Schatten sieht es auch schlecht aus, weshalb wir bürogebräunten deutschen es dort auch nicht länger als eine Stunde aushielten. Das Wasser hingegen ist Perfekt. Azurblau, angenehm temperiert und man kann sich wunderbar in den Wellen treiben lassen! Unser Fazit: Wer baden möchte ist in San Sebastian besser aufgehoben!
Unser Hostel ist ein echter Luxusschuppen: Klimaanlage und Kühlschrank auf dem Zimmer, alles Sauber und frisch renoviert wie es sein sollte und es gibt gratis Strandzubehör zum ausleihen. Gut man muss erwähnen das das auch das mit Abstand teuerste Hostel auf unserer Reise ist. Die Nacht kostet rund 35€ p.P.p.N im 6er Mixed Dorm. Die Bruchbude in Spanien hat mit gerade einmal 20€ zu Buche geschlagen.
Auf unserem Zimmer haben wir noch einen Amerikanischen Soldaten aus Nürnberg, der ist jetzt aber wieder weg (Pub Crawl) und den Rest ( vermutlich Damen) haben wir noch nicht kennen gelernt.
Morgen geht es dann gegen 8:10 Uhr weiter über Monaco nach Mailand, also mal wieder früh raus!

PS: weitere Bilder zu den einzelnen Orten werde ich nachreichen, sobald ich wieder zu Hause bin. Das Hochladen und einfügen mit dem IPhone ist ziemliche Fummelsarbeit, da mir auch leider gestern noch die App den Dienst versagt hat. Solange müsst ihr euch also leider noch gedulden!

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