Raspberry Pi – Der erste Start

Nachdem der Raspberry Pi nun endlich von RS bei mir eingetroffen war wurde er sofort ausgepackt und an den heimischen Fernseher angeschlossen. Erstaunlich das das kleine Ding so alles leistet.
Auch was daraus mal werden soll steht schon in groben Zügen fest: Eine art Infoframe der dem Benutzer aktuelle Informationen wie Wetter, e- Mail und Co anzeigt und zum abspielen von Musik und Filmen sowie zum zeigen von Bildern über das Heimnetzwerk taugt.

20130319-180602.jpg

Der erste Start des kleinen PC ist eigentlich recht unspektakulär. Im Netz gibt es genügend Step- by Step Anleitungen die einem verständlich jeden Schritt beschreiben. Ich habe das Debian Betriebssystem Wheezy mithilfe der bebilderten Anleitung von Chip.de installiert.
Neben dem kleinen Raspberry Pi Board benötigt man noch eine SD- Karte zum Installieren und Booten des Wheezy- Betriebssystems, ich habe auf einen noch vorhandene 8GB Class 6 Sandisk Karte zurückgegriffen. Ob die Performance mit Class 10 Karten besser ist kann ich nicht beurteilen.
Die weitere Peripherie sieht wie folgt aus:
USB Netzteil von meinem IPad Mini zur Spannungsversorgung
USB Dongle der Maus- und Tastaturkombi MK 250 von Logitech
USB Nano WLAN Adapter von Conrad

Nun konnte es also losgehen mit der Installation des Betriebssystemes. Das Image von Wheezy muss mit einem PC heruntergeladen und auf die SD- Karte „gebrannt“ werden. Unter Windows geht das mit dem WIN32 Disk Imager recht einfach. Einfach den Laufwerksbuchstaben der SD- Karte und das zu schreibende Image auswählen und es geht los.

Die fertig beschriebene SD- Karte kann nun in den dafür vorgesehen Slot des Raspi gesteckt werden. Stellt man nun die Spannungsversorgung über den Mini USB Anschluss her wird bereits nach kurzer Wartezeit das Installationsmenü von Wheezy angezeigt.
20130319-180654.jpg
Hier werden nun noch einige Einstellungen vorgenommen wie z.B. das richtige Tastaturlayout für die deutsche qwertz- Tastatur und der Freie Speicherplatz auf der SD Karte wird zur Verwendung freigegeben. Diese Einstellung ist sehr wichtig wenn man später Daten auf der SD- Karte speichern will.
Nachdem alle Einstellungen gemäß der Anleitung durchgeführt wurden reicht ein Klick auf Finish und nach etwas Ladezeit erscheint der Desktop von Wheezy mit der bekannten Himbeere als Hintergrund.
Mit dem Browser Midori lässt sich mehr schlecht als recht im Internet surfen.
20130319-180710.jpg
Der Start ist mühsam und zum laden der Seiten brauch er eine gefühlte Ewigkeit. Videos auf Youtube sind ebenfalls nicht drin, schade.
Auch die weitere Bedienung ist recht schwerfällig für einen eingefleischten Windowsnutzer: Unter Windows nahezu ausgestorben werden hier viele Aktionen über Konsolenbefehle gesteuert.
Mit sudo apt-get install xyz können beispielsweise neue Programme heruntergeladen und installiert werden. Auch der bereits vorinstallierte Mplayer lässt sich nur mit Konsolenbefehlen steuern, was bereits das abspielen simpler MP3 Dateien zu einem Experiment macht.
Einfacher soll das mit Raspbmc gehen, was ich als nächstes ausprobieren werde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.