Laacher See mit Sigma 30mm F1.4 DC

Mein Kameraequipment hat Zuwachs bekommen.
Neuestes Mitglied in der Foto- Familie ist das Sigma 30mm F1.4 DC.
Die 30mm Festbrennweite aus dem „Art“- Programm von Sigma zeichnet sich vor allem durch ihre hohe Lichtstärke von F1.4 aus.
Bei einem Novemberspaziergang rund um den Lacher See konnte das Objektiv zeigen was es kann.DSC_0738

Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen wie an einem grauen Novembermorgen weiß das Objektiv seine mit F1.4 extrem gut bemessene Lichtstärke einzusetzen.
So kann man auch bei schlechten Lichtverhältnissen bei ISO100 und einer Blende von F7,1 mit einer Belichtungszeit von 1/200 sec brauchbare Aufnahmen aus der Hand machen.
Bei nebligen Wetter mache ich gerne Fotos in schwarz- weiss, dadurch kommt meiner Meinung nach die Stimmung besser zur Geltung.
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Wer lieber etwas mehr Farbe möchte: So sieht das „bunte“ original aus:
DSC_0746
Hier noch ein paar Nebelbilder:
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Am Nachmittag hat es dann aufgeklart und man konnte die vielleicht letzten warmen Sonnenstrahlen für dieses Jahr noch einmal ausgiebig genießen.
Auch die letzten noch hängengebliebenen Blätter leuchteten noch einmal in der Herbstsonne.

Auch im Nahbereich konnte das Objektiv sich beweisen, obwohl es dafür eigentlich nicht konzipiert ist: Bei einer Blende von F8.0 und einer Belichtungszeit von 1/250 sec bei ISO 100 ist die Schärfentiefe ausreichend groß um die Gruppe der Blätter scharf abzubilden und die Objekte im Vorder- und Hintergrund Verschmelzen zu einem akzeptablen Bokeh, bei Offenblende konnte ich das noch nicht testen.DSC_0792

Gegen nachmittag stand die Sonne schon sehr tief über dem Horizont, sodass die CO2 Blasen nur noch im Gegenlicht fotografiert werden konnten.
Bei gleichen Einstellungen wie beim Bild zuvor bringt das Licht im Wasser schöne Spiegelungen hervor.DSC_0774

Auch die Fischer vom Morgen haben sich wie wir dann langsam auf den Heimweg gemacht.DSC_0795
Als Fazit lässt sich sagen:
Das Sigma 30mm F1.4 DC aus der Art Serie des japanischen Herstellers konnte sich im Praxiseinsatz überzeugen. Es ist hochwertig verarbeitet und macht einen robusten Eindruck.
Das Fokussierten vom abzulichtenden Objekt erfolgt ausschließlich im Objektivgehäuse, außen am Objektiv bewegen oder drehen sich keine Bauteile mit. Dank Ultraschallmotor läuft das Scharfstellen auch nahezu lautlos ab. Ohne Autofokus lässt sich das Bild einfach am gummierten Fokusring einstellen. Auf einer kleinen Skala lässt sich die Entfernungseinstellung in Metern und Fuß ablesen, was sich schon manchmal als hilfreich erwiesen hat.
Rundherum ist es ein gelungenes Objektiv mit Festbrennweite und hoher Lichtstärke und ich kann es auf jeden fall weiterempfehlen.

 

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